Heinrich Gebhardt

This is the homepage of Heinrich Gebhardt, a member (in the 23th generation) of a great family.
Heinrich has 24 ancestors and 5 heirs.

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Name:Heinrich Gebhardt               
Nickname: "Heiner"
Heinrich Gebhardt ~19341934  1930   1930  
Born:1885-04-17 in Germany
Died:1939-07-22 in Unknown
Parents:
Father: Dr. med. Heinrich Ferdinand Paul Gebhardt
Mother: Elisabeth Friederike Jörg
Partnerships:
** private **
Children:
** private **
Son: Hans Wolfgang Heinrich Gebhardt born 1936-03-14
Professions:
1921 Kapitänleutnant
1923 Korvettenkapitän
1928 Kapitän zur See
1929 Flottenkapitän
1934 Konteradmiral
Residencies:
1931 - Wilhelmshaven
1936 - Berlin-Steglitz
1937 - Berlin Klein-Machnow
Philo:
Memberships:
Comment:
In der Kaiserlichen Kriegsmarine,
6.4.1904 Diensteintritt
Seekadett auf Schulschiff "Stosch" (06 Apr 1904-31 Mar 1905)
Fähnrich zur See (11 Apr 1905)
Linienschiff "Braunschweig" (01 Oct 1906-30 Sep 1908)
Leutnant zur See (28 Sep 1907)
Adjutant auf dem Schweren Kreuzer "Gneisenau" (01 Oct 1908-08 Sep 1910)
Oberleutnant zur See (06 Aug 1909)
II. Torpedo-Division (09 Sep 1910-30 Sep 1911)
Torpedoboote ‘V 183’ and ‘S 115’ (04 Jan 1911-13 Sep 1911)
17.10.1915 Patenterteilung Kapitänleutnant, EK2, BMV4 mit Schwertern (königlich Bayrischer Militär-Verdienstorden) , HH (Hamburgisches Hanseatenkreuz)
1918-1921 Reichsmarine,
1921-1930 in der Flottenausbildung, dazwischen Navigationsoffizier und Kapitän in der Handelsschifffahrt
Korvettenkapitän (01 Nov 1923)
Fregattenkapitän (01 Apr 1929)
Kapitän zur See (01 Oct 1931)
Navigationsoffizieer auf dem Linienschiff ‘Elsaߒ (03 Apr 1925-30 Sep 1925)
Navigationsoffizieer auf dem Linienschiff ‘Hannover’ (01 Oct 1925-06 Apr 1926)
Navigationsoffizieer auf dem Linienschiff ‘Schleswig-Holstein’ (07 Apr 1926-27 Sep 1927)
Am 14. Mai 1926 verließ Heinrich auf der Schleswig-Holstein und allen anderen großen Schiffen des Flottenkommandos Wilhemshaven zu einer bis zum 17. Juni dauernden „Atlantik- und Spanienreise“. Neben ihr nahmen das Linienschiff Hannover und der Kreuzer Amazone der Nordseestation, sowie die Linienschiffe Elsass und Hessen und der Kreuzer Nymphe der Ostseestation an der Reise teil. Die Schleswig-Holstein besuchte vom 22. bis zum 30. Mai Palma de Mallorca mit Hessen und Amazone, vom 1. bis zum 6.Juni Barcelona mit Elsass und vom 12. bis zum 14. Juni Vigo, wo vom gesamten Geschwader Kohlen für den Rückmarsch übernommen wurden. Es war die erste große Reise eines Verbandes der Reichsmarine.
1927 folgte eine weitere Reise im Verband Elsass und Hessen, den Kreuzern Amazone, Nymphe und Berlin vom 29. März über El Ferrol (2. bis 7. April) nach Porto da Praia, Kap Verden, (16. bis 24.), Santa Cruz de Tenerife (26. April bis 2. Mai), La Luz bei Las Palmas (2. bis 9.), Funchal, Madeira (10. bis 12.), Horta, Fayal (17. bis 20.), Angra do Heroismo, Tercaira (21. bis 23.) und Ponta Delgada, Sao Miguel (23. bis 30. Mai). Von dort lief der Gesamtverband mit einem Aufenthalt vom 4. bis 10. Juni in Lissabon und einer Parade vor dem portugiesischen Staatspräsidenten bis zum 16.Juni 1927 nach Wilhelmshaven zurück.
Berater in der Marineschulung (28 Sep 1927-29 Sep 1930)
Kommandant des Linienschiffes ‘Hannover’ (30 Sep 1930-25 Sep 1931)
1.4.1929 Fregattenkapitän (aus Marine-Offizier-Hilfe (MOH) / Marine-Offizier-Verbandes (MOV), 1931)
Leiter der Sperrschule Kiel
als KKpt 01.04.22-02.04.25
Frühjahr 1927 als Brückenoffizier (Navigationsoffizier) im Atlantik auf dem Flottenflaggschiff "Schleswig-Holstein" unter Kapitän zur See Wilhelm Rümann: (Vom Oktober 1926 bis November 1928 Kapitän der Schleswig-Holstein) (Siehe untenstehender Link)
als K.z.S
Vorsitzender des Erprobungsausschusses Schiffe (E.A.S.)
28.09.31-30.09.1934
Quelle: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung von 1848-1945 ,Hildebrand, Biblo
Als Vorsitzender des Erprobungsausschusses war er auch als Führer der Ehrenkompanie beim Stapellauf des Panzerschiffs "Deutschland" zugegen. Hierzu gibt es folgende Geschichte, die sich etwa 30 Minuten nach diesem Bild zugetragen hat.
Am 05.02.1929 wurde für das Panzerschiff Deutschland der Kiel gestreckt und am 19.05.1931 war es zum Stapellauf bereit. Reichskanzler Dr. Brüning hielt die Taufrede. Die Taufe vollzog Reichspräsident Paul v. Hindenburg. Schon beim Eintreffen der Gäste, bemerkte der Baumeister, daß sich das Schiff schon bewegte, also drängte er zur Eile. Einige Stahltrossen sprangen, als Dr. Brüning seine Rede noch nicht ganz beendet hatte. Das Schiff setzte sich langsam, dann immer schneller werdend, in Bewegung. Das Kabel zum Lautsprecher riß ab, so daß der Reichskanzler verstummte. Geistesgegenwärtig ließ Heinrich Gebhardt (Führer der Ehrenkompanie) Gewehr präsentieren und die Nationalhymne spielen, die in Hindenburgs tiefe Baßstimme einfiel: "so fahre denn hin, in Dein Element; Ich taufe Dich Deutschland".
Ein anderes Foto zeigt die gleichen 5 Offiziere (Heinrich Gebhardt in der Mitte zwischen den anderen) beim Abschreiten der Ehrenkompanie.
Von diesem Ereignis gibt es auch ein Video, bei dem Heinrich zu Beginn kurz zu sehen ist und dann nach links aus dem Bild verschwindet.

30. September 1934 mit Ernennung zum Konteradmiral in den Ruhestand versetzt,
22.3.1939 In Reserve
1.10.1935 Der Reichskriegsminister schlug zum Amt des
DASD-Präsidenten den Konteradmiral Heinrich Gebhardt vor. Dieser wurde daraufhin von Goebbels zum Präsidenten des DASD ernannt.
22. März – 22. April 1939 ohne Mobilisierung reaktiviert.
Heinrich stirbt 1939 unerwartet an einer Sepsis. Er musste nicht mehr erleben, dass am 1. September 1939 die Schleswig-Holstein vom Hafenkanal aus das Feuer auf die polnische Stellung auf der Westerplatte eröffnete.
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Diensteintritt 4.1904
Letztes kaiserliches Patent 17.10.1915 ("R")
Dienstverhältnisse während WK I
Minsbt. "D 3", Kmdt. 5.15;
Desgl. "T 103", Kmdt. 9.16;
Chef d. 1. Mins.Halbfl. bis Ende
Bemerkungen: Reichsmarine bef. z. K.Kapt. 1.11.23; bef. z. F.Kapt. 1.4.29
Quelle: Ehrenrangliste der Kaiserlich Deutschen Marine, Berlin 1930
K.Adm, z,V. 04, Zehlendorf, Hakestr. 39, Fernspr. 84 9624
Quelle: Marine-Offizier-Hilfe, Anschriftenliste 1939, Göttingen 1939
Präsident des Deutschen Amateur-Sende- und Empfangsdienstes e.V., Berlin-Dahlem, Cecilienallee 4, Fernspr. 89 1166
Quelle: Marine-Offizier-Hilfe, Anschriftenliste 1939, Göttingen 1939
Weitere Info auch unter
Hildebrand / Henriot: Deutschland Admirale 1849 – 1945, Teil 1, Band 1 ( A – G)
Biblio-Verlag, Osnabrück, ca. 1989
Heinrich stirbt völlig überraschend an einer Sepsis. Die Witwe lebte weiterhin in ihrer Villa in Berlin-Zehlendorf und war dann auch noch befreundet mit Adm. Canaris. Die Mutter von Hans Lindenberg Brunhilde Lindenberg geb. Gebhardt hat die Witwe noch oft besucht. Hänschen erinnert sich noch, dass sie einige Tage nach dem 20. Juli 1944 dort wieder einmal vorbeischauen wollten, jedoch war die Villa von SS umstellt. Sie haben daraufhin weitere Besuche eingestellt.
Aus den Berliner Adressbüchern:
1935: "Heinrich Konteradmiral a.D. Frohnau Oranienburger Chaussee 37 T"
1937: "Heinrich Konteradmiral Steglitz Orleansstr. 4 T"
Historie der Ahnenforschung:
1/2008: Renate berichtet mir über ihren Vater und konnte einiges aus früheren Geschichten korrigieren.
1/2008 Ilse Gebhardt berichtet mir über Else, Wolf und Renate
1/2008: In einem Brief von Paul/Landwirt an Getrud Kerkow (1946) wird davon gesprochen, dass dieser Brief via "Else Frankfurt" aus der "Russen-Zone" nach Hamburg befördert wird.
1/2008: Hildegard Wölk geb. Gebhardt erinnert sich, dass seine Frau Elisabeth hieß, und nach seinem Tode zunächst noch enge Beziehungen zum Admiral Canaris unterhielt und nach dem Kriege zurück in ihre Heimatstadt Frankfurt zog.
Sein Sohn Wolfgang soll früh verstorben sein. Seine Tochte (Spitzname "Putti") ist unbekannt verschollen.
1/2008: Neue Info von der Genealogischen Gesellschaft Hamburg über die Dienstzeite und -orte von Heinrich
12/2007 entdeckten wir im Familienarchiv einen Brief.
Heinrich schreibt 1936 an seine "Base Bertha" Gebhardt geb. Seefisch aus der Orleanstr. 4 in Berlin-Steglitz und grüßt als "Vetter Heiner Gebhardt". In der Orleanstr. 4 finden wir im Berliner Adressbuch von 1937 einen "Konteradmiral a.D: Heinrich Gebhardt".
Eine "Base" ist eine Cousine ersten Grades. Heinrich muss also ein Sohn von Paul (hatte angeblich 5 Kinder) oder Max (hatte angeblich keine Kinder) sein.
Links:
Heinrich in der Wikipedia;
Skagerraktag am 31. Mai 1935 in Berlin, vor dem Ehrenmal Unter den Linden; Mitte: Admiral Erich Raeder, 2. von links vorne: Heinrich Gebhardt
Kapitän zur See Heinrich Gebhardt (links) am 19.5.1931 mit Paul von Hindenburg und Admiral Raeder
Das Grab von Konteradmiral Heinrich Gebhardt
Korvettenkapitän Heinrich Gebhardt auf dem Flottenflaggschiff Schleswig-Holstein Frühjahr 1927 im Atlantik
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