Meine Mutter war zu der Zeit, als mein Vater bei „…bei Kutscher Behrends“ schrieb, mit einem katholischen Soldaten namens Jupp verlobt, der nach dem Krieg vermisst wurde. Sie wartete auf ihn, als sie meinen Vater kennenlernte. Als Jugendliche fand ich bei ihrem Schmuck einen goldenen Verlobungsring mit der Gravur Jupp. Aus Spaß trug ich ihn häufig.

 Ab Januar 1947 arbeitete mein Vater als Redaktionsvolontär beim Bremer Weser-Kurier. Bis 1948 war er dort als Bezirksredakteur und Berichterstatter in Bremen-Nord tätig. Er verließ die Zeitung auf eigenen Wunsch, arbeitete dann bei der Hannoverschen Rundschau, später beim Süderländer Tageblatt in Plettenberg und kam 1964 zu uns nach Bremen zurück, um als Redakteur für die Bremer Nachrichten zu schreiben.

In der Seewenjestraße

Damals wohnten wir in der Seewenjestraße 28 im Haus meiner Großeltern in Bremen. Mama fuhr uns in einer hölzernen Zwillingskarre spazieren, in der wir uns gegenüber saßen und ansehen konnten. Wir wurden meistens gleich gekleidet. Fragte jemand unsere Mutter, warum denn die eine so blond und blauäugig sei, und die andere mit braunem Haar und braunen Augen, so antwortete sie, die eine sei vom Milchmann und die andere vom Schornsteinfeger.

In der Seewenjestraße fuhr ein Trecker, beladen mit Rüben oder Heu. Er fuhr zu dem letzten Bauernhof in der Gegend ein paar Häuser weiter von uns. Dort wohnte unsere Freundin Anne. Sie war drei Jahre jünger als meine Schwester Rixa. Das Bauernhaus war senkrecht zur Straße gebaut mit dem Haupteingang an der Front, der aber nie benutzt wurde.

Wir spielten von morgens bis abends bei jeder Witterung draußen. Die Erwachsenen hatten zu tun und wenig Zeit für uns. Aber auch wir hatten immer etwas zu tun. An Langeweile kann ich mich nicht erinnern. Irgendetwas fiel uns immer ein. Eines Tages quetschte sich meine große Schwester in unseren Puppenwagen. Mit zur Seite gebogenen Kopf und angezogenen Beinen schob ich sie durch die Gegend. Sie war mein Baby und ich die Mutter. Unsere Nachbarin, die gerade ihre Treppenstufen im Vorgarten scheuerte, unterbrach ihre Arbeit, schaute in den Wagen und erkundigte sich bei mir nach dem Befinden meines Kindes. „Sie hat leider einen Schiefhals“, bedauerte ich und schob mein quengelndes Kind nach Hause. Da kam Papa gerade von der Arbeit, holte seinen Fotoapparat aus der Aktentasche und knipste Rixa in ihrer misslichen Lage, aus der wir sie dann gemeinsam befreiten, denn sie war so eingeklemmt, dass sie sich nicht mehr bewegen konnte. Als sie nicht mehr in den Puppenwagen hineinpasste, war ein kleines Kätzchen unser Baby. Wir bemühten uns, es auf den Rücken zu legen mit den Pfötchen auf der Zudecke. Der Katze behagte diese Lage nicht. Immer wieder versuchte sie sich zu befeien. Endlich hatten wir es geschafft. Sie lag wie ein richtiges Baby im Puppenwagen. Wir fuhren los. Leider war die Straße sehr huckelig, so dass der Wagen heftig schaukelte und sich das arme Kätzchen erbrach. Da hatten wir Mitleid und ließen es frei.

 

 

Ein kleines rosa Ferkel mit Ringelschwanz ließen wir dagegen nur ungern frei. Leider fand es keine freie Zitze mehr an seiner Muttersau, die zu viele Ferkel geworfen hatte. Deshalb war es auch besonders klein und dünn und weckte unsere Fürsorge. Jeden Tag gingen wir zu Anne auf den Bauernhof, machten die Stalltür auf und das Ferkel trabte ganz alleine in die Küche. Am Anfang halfen wir ihm noch auf den richtigen Weg, doch Schweine sind sehr gelehrig, und so fand es schnell seine Babymilchflasche auf dem Küchenboden. Wir schauten begeistert zu, wie es die Milchflasche leerzuckelte, die auf einem Feudel lag. Da das Ferkelchen so schrecklich süß war und auch so schlau, dachten wir, dass wir unseren Eltern eine Freude machten, wenn wir es mit nach Hause nahmen. Wir setzten es in der Wohnung ab, ohne von jemandem bemerkt worden zu sein, spielten eine Weile mit dem Tier und gingen alsbald wieder nach draußen spielen, ohne weiter an das Schweinchen zu denken. Als unsere Mutter abends von der Arbeit kam, gab es einen Riesenkrach wegen der Schweinerei im Hause und das Ferkelchen musste natürlich zurück.

Auf der unbebauten Seite der Seewenjestraße wurden lange hochaufschießende Rüben angebaut. Diese verspeisten wir mit besonderem Vergnügen, indem wir mit den Zähnen die blaue harte Außenhaut entfernten, um an den wohlschmeckenden weißen Kern zu kommen. Wir fuhren zwischen klappernden leeren Milchkannen auf dem Treckeranhänger zum Melken auf die Weiden, rutschten und sprangen vom Heuboden in das frisch geerntete, noch nicht aufgestapelte Heu oder hielten in Milch getauchte Grashalme an die elektrischen Weidenzäune. In schwarzer Erde spielten wir besonders gern. Daraus wurden Kuchen geformt oder Straßen und Häuser angelegt. War die Erde zu trocken, pinkelten wir einfach hinein, und schon war sie gut zu formen. Sandkisten waren uns unbekannt.

 

 

Fuhr unsere Oma mit dem Rad einkaufen, nahm sie uns meistens mit. Rixa saß auf dem Gepäckträger, ich vorne auf dem Kindersitz und an jeder Lenkerseite hing eine Einkaufstasche. Sie waren aus groben hellbraunem Leder und ungefüttert. Wir fuhren nach links, die Seewenjestraße entlang. Bei der nächsten Ecke mussten wir das Grundstück des Kohlenhändlers umrunden. Dort bekam ich immer Angst, weil ein großer Schäferhund uns kläffend begleitete. Waren Rixa und ich alleine unterwegs, musste meine große Schwester vorgehen, um zu erkunden, ob der Hund angekettet war. Weiter radelte Oma an einzelnen Häusern vorbei einen kleinen Hügel hinauf. Dann ging es bergab. Oma, die etwas dick war, hörte auf zu schnaufen, und wir fuhren weiter durch Straßen mit schmalen Fußwegen, die mit Reihenhäusern und zwei – oder dreigeschossigen Wohnblocks bebaut waren. An der nächsten Ecke ragten Mauerreste in die Höhe, in der Mitte befand sich ein großes Loch mit schwarzem Wasser, eine Treppe führte ins Nichts. Dort spielten wir auch sehr gerne, obwohl es verboten war. Wir warfen Steine in das Bombenloch, suchten im Schutt nach brauchbaren Gegenständen, legten ein Brett über das Wasser, um in einer Mutprobe darüber zu balancieren, spielten Verstecken oder wer traute sich, die Treppe hoch zu steigen. Ich fand ein kleines Stückchen Fliese mit einem bunten Muster und hütete es wie einen Schatz.

Oma stieg vom Rad, überquerte schiebend die Hauptstraße und erreichte den „Konsum“. Wir betraten einen Raum mit Holzfußboden, der von drei Seiten von einem Verkaufstresen umrundet war. Dahinter befanden sich Regale mit Waren. Am Eingang standen ein Fass mit sauren Gurken und eines mit Sauerkraut. Oma musste warten bis sie an der Reihe war. Rixa und ich schauten uns die Auslagen an. Wir mussten stets einen guten Eindruck hinterlassen und sprachen nur, wenn wir etwas gefragt wurden, denn beim Einkauf wurden alle Familie- und Nachbarschaftsverhältnisse bekakelt. Viel kaufte Oma nicht, da unser Garten Gemüse und Obst lieferte. Eier und Milch holten wir beim benachbarten Bauern. Die Milch fand ich ziemlich eklig. Darauf schwammen immer kleine Fettstückchen. Mehl und Zucker wurden in braunen Papiertüten abgewogen, ein paar Scheiben Käse und Wurst wurden geschnitten, hinzu kamen ein Päckchen Margarine, ein Topf mit braunem Zuckerrübensirup und eine Dose Ölsardinen. Dies alles wanderte zur Kasse, wurde mit Groschen und Mark bezahlt, da die Lebensmittelmarken in meinem Geburtsjahr 1950 endlich abgeschafft worden waren und wurde in den braunen Ledertaschen verstaut. Zur Belohnung bekamen Rixa und ich je eine Lakritzschnecke.

In der Nähe des Konsums gab es noch einige andere Geschäfte. Ich erinnere mich an eine Schlachterei, einen Bäcker, ein Fischgeschäft und eine Drogerie. Diese und noch andere Läden spielten eine wichtige Rolle, wenn der 6. Dezember nahte. Am Nikolaustag wurden Rixa und ich von Mama und Oma verkleidet. Mit einem Stück Kohle malten sie uns schwarze Nasen, mit einem Lippenstift rote Apfelbäckchen. Wir bekamen einen alten Sack und einen Stock in die Hand gedrückt und pilgerten mit unserer Freundin Anne bei Dunkelheit in die Geschäftsstraße. Auch andere Kindergruppen waren unterwegs. Wir betraten einen Laden, klopften mit unserem Stock auf den Fußboden und sangen dazu:
„Nicolaus, der grode Mann

Kloppt an alle Dören an

Lütsche Kinner bringte wat

Grode Kinner steckte in Sack

Halli, halli, hallo

So geiht in Bremen to!“

 

Dann öffneten wir unseren Sack, und der Geschäftsinhaber oder ein Verkäufer tat hinein, was er gerade entbehren konnte oder was er extra für diesen Tag hergestellt hatte. Wir bedankten uns und zogen in den nächsten Laden, wobei wir uns beeilten, um von den begehrten Sachen noch etwas zu ergattern. Es konnte auch sein, dass es gar nichts mehr gab, wenn schon viele Kinder vor uns da gewesen waren. Später waren wir müde, der Sack wurde schwer, und die Tante-Emma-Läden wollten endlich Feierabend haben. So trotteten wir nach Hause, um dort unsere gesammelten Schätze zu begutachten. In dem Sack klebten Salmiakpastillen an kleinen Würstchen, ein Bismarckhering schmiegte sich an eine winzige Niveadose, Minibrötchen hatten sich mit Himbeerbonbons verbunden, Spekulatius umschlossen eine Frikadelle wie einen Hamburger. Doch das störte uns überhaupt nicht, wir pulten alles auseinander und verspeisten es mit Vergnügen.

Abends saßen wir im Wohnzimmer um den Couchtisch herum am gedeckten Abendbrottisch, den man an einer Kurbel hoch drehen konnte. Eine Stehlampe erleuchtete den Tisch, rundherum war alles dunkel, und dies erzeugte eine überschaubare, abgeschlossene Situation von Vater, Mutter und uns zwei Kindern - wie auf einer Insel. Für mich war es der Inbegriff der Gemütlichkeit, und ich fühlte mich ausgesprochen geborgen, wie nur selten später. Wir lernten unser Brot mit Messer und Gabel zu essen, und Papa las danach plattdeutsche Geschichten aus dem Buch „Ottjen Alldag“ vor, in denen von kladdrigen Sofas und Menschen, die sich als Löwen verkleideten und in einem Käfig eingesperrt wurden, die Rede war. Einmal in der Woche holte meine Mutter die Zinkwanne hervor. Sie wurde in der Stube vor den kleinen, schwarzen Ofen aus Gusseisen gestellt, der ordentlich geheizt war. Meine Schwester und ich saßen zusammen im heißen Wasser, das auf dem Gasherd und Ofen erhitzt wurde. Anschließend stieg mein Vater in die Wanne. Sollten wir ins Bett, musste Mama uns erst fangen. Wir jagten in unseren Nachthemden um den Tisch, sprangen auf dem alten Sofa herum und entwischten auf die Stühle. Bevor es ins ungeheizte Schlafzimmer unter die dicken Federbetten ging, die eiskalt waren, wickelte Mama uns unsere Unterhosen um die Füße, damit es nicht gar zu kalt war. Sonntags, wenn die Eltern länger schliefen, schlichen Rixa und ich ein Stockwerk tiefer in das Ehebett unserer Großeltern. Die Eine lag bei Opa, der seine Späße machte, eine Kinderhand packte und sie auf unsere Wange schlug und dann immer fragte: „Warum haust du dich denn?“ Die Andere lag bei Oma, wo es warm wie in einem Backofen war, und sie sagte: „Willi, ärger’ die Kinder nicht“. Darauf mein Großvater: „Elly, mach’ lieber Frühstück.“ Später breitete meine Mutter im Wohnzimmer eine Decke auf dem Fußboden aus. Wir drei setzten uns darauf, Mama erzählte Geschichten und sagte, wir säßen jetzt in einem Boot, und nun käme ein großer Sturm auf, wir Drei umklammerten uns, wir wiegten uns mit den imaginären Wellen hin und her, einer fiel ins Wasser (rutschte von der Decke) und musste gerettet werden. Das Boot drohte zu sinken. Wir klammerten uns an Mama fest. Manchmal spielten wir auch „Baby“. Mama war das Baby und schrie und schrie. Wir versuchten sie zu beruhigen und streichelten sie, aber sie schrie immer weiter. Wir waren verzweifelt und holten ihr etwas zum Essen, dann war sie ruhig. Mama sollte aufstehen. Wir hatten keine Lust mehr zum Spielen. Wir rollten sie aus dem Bett auf eine Fußmatte und zogen sie mit vereinten Kräften in die Küche.

Sonntags machten wir ab und zu einen Ausflug. Mit Fahrrädern fuhren wir nach Mittelsbüren an die Weser. Auf dem Deich, an einem Verkaufsstand kaufte mein Vater eine Tüte voller Kirschen. Die großen schwarzen Knackkirschen schmeckten herrlich, und obwohl es meine Lieblingsfrüchte waren, und mir mein Vater später zu jedem Geburtstag eine Tüte Kirschen schenkte, bekam ich meinen Spitznamen nicht nach ihnen, sondern Papa nannte mich ‚Bickbeerauge’, weil ich so schwarze Augen hatte. Meine Schwester nannte er ‚Pudelmaus’. Den Grund dafür weiß ich nicht. An der Weser gab es einen Strand, umgeben von Bäumen. Dort breiteten wir eine Decke aus. Rixa und ich liefen immer nackt herum, wenn es warm genug war. Wir planschten in den seichten Wellen und buddelten im Sand, während sich unsere Eltern sonnten. Nur wenn ein großer „Pott“ vorbei kam, gaben unsere Eltern verstärkt auf uns Acht, da das Schiff das Wasser mehrere Meter vom Ufer wegzog. Danach brandeten größere Wellen heran. Mit diesem Sog konnte man in die Mitte des Flusses gezogen werden. Auf dem Rückweg waren wir müde und schliefen in unseren Kinderfahrradsitzen, die aus Korb geflochten waren und am Lenkrad hingen, ein. Meine Mutter legte ihre Hände so auf das Lenkrad, dass unser Kopf darauf ruhen konnte. Meinem Vater aber war die ganze Angelegenheit zu gefährlich, und so hob er meine Schwester aus dem Korb, und stellte sie auf die Straße, wo sie wie ein nasser Mehlsack in sich zusammen sank. Das machte er solange, bis sie aufwachte und stehen blieb. Meine Mutter schimpfte über so viel Brutalität.

Von unserer Küche ging man einige Stufen abwärts auf einen großen Balkon, der die Ausmaße eines Zimmers hatte. Er war umrandet von einem Eisengeländer. Eine steile eiserne Treppe führte abwärts auf den Hof, in dessen Mitte ein großer Birnbaum stand. Unter dem Balkon lag die Waschküche und Toilette meiner Großeltern. Wäsche wurde alle vier Wochen gewaschen. In der Badewanne wurde ein Tag vorher die Wäsche eingeweicht. Am Waschtag wurde der große Bottich geheizt und die Weißwäsche gekocht. Alles war voller Dampf und roch nach Waschlauge, meine Mutter und Großmutter schwitzten in ihren Kittelschürzen, schrubbten auf Waschbrettern mit Kernseife Wäschestücke, spülten sie mehrmals wieder in der Badewanne aus, wrangen die Wäsche mit den Händen aus und hängten sie schließlich auf. Die Wäscheleine reichte vom Hof viele Meter lang bis in den Garten. Häufig, im Winter, hing an ihr steifgefrorene Bettwäsche. Das Wäschewaschen dauerte den ganzen Tag, an dem wir Kinder Oma und Mama lieber aus dem Weg gingen, und an dem es immer Pfannkuchen gab, weil keine Zeit zum langen Kochen da war. Wegen der großen Mühe des Waschens wurden wir dazu angehalten, uns nicht schmutzig zu machen. Wir trugen selbstgestrickte Pullover, Trainingshosen, eine Schürze und darüber häufig eine Strickjacke. Mama sagte: „Rixa, warum hast du dich wieder so schmutzig gemacht?“, und sie entwaffnete meine Mutter, indem sie ihr Zeug von innen nach außen wendete und entgegnete: „ Aber Mama, von innen bin ich doch ganz sauber!“

 

Vom Hof ging eine Treppe abwärts in den Keller. Dort war es muffig, feucht, dreckig und dunkel. An den Wänden standen Regale, auf dem sich das Eingemachte von Oma stapelte. Hier wurden auch die Kohlen und Briketts gelagert. Wir hatten eine Scheu in diesen Keller voller Spinnweben und der dazu gehörigen Tiere zu gehen. Auf dem Weg zum Gemüsegarten stand eine Maschine, die uns faszinierte. Es war ein eisernes, schweres, gezacktes Hackebeil, in dem Knochen und Eierschalen für die Hühner zerkleinert wurden. Bevor der gepflegte Gemüsegarten begann, kam man an der Jauchegrube vorbei. In ihr wurden die Abwässer des Hauses gesammelt. Sie war 50 Zentimeter hoch gemauert und mit Brettern bedeckt. Dort saßen wir oft, denn die Sonne schien hier warm. Gleich daneben war ein winziges Häuschen aus Stein gebaut, was früher der Hühnerstall gewesen war. Meine Schwester und ich holten uns die Erlaubnis, es als Spielhaus zu benutzen. Wir holten das Gerümpel heraus, machten alles sauber und richteten es wohnlich ein mit Apfelsinenkisten und Kinderstühlen. Wir spielten ‚Vater, Mutter und Kind’ mit unserer jüngeren Freundin Anne, die auf einem benachbarten Bauernhof lebte. Mit der Jauche aus der Grube wurde auch der Garten gedünkt. Vielleicht erkrankte ich deshalb an einem Bandwurm, der, daran erinnere ich mich noch gut, sich wie eine kleine Schlange in meinem Töpfchen ringelte, nachdem er ausgetrieben worden war.